Bekanntenbesuch in Madison, Mississippie

Wir besuchten einen Freund in Madison, der 20 Jahre lang in Nürnberg gelebt und gearbeitet hat. Wir wurden von ihm und seiner Frau sehr herzlich empfangen – die zwei Boys waren ganz aus dem Häuschen (Hunde). Unser Wohnmobil konnten wir in der Einfahrt parken. Am Abend fuhren wir gemeinsam zu einem Spezialitätenlokal, das sehr malerisch an einem See gelegen ist.

Die Spezialität des Hauses ist – Catfish – (Wels). Der Fisch ist mit einer speziellen Panade frittiert – sehr delikat. Die Platte für vier Personen war riesig, der Fish sehr schmackhaft und die Vorspeise zum „Reinknien“. Wie in den USA üblich – eine Badewanne voll Cola mit Eis!

Erwähnenswert ist auf jeden Fall noch das Essgeschirr, gegessen und getrunken wurde aus Blechtellern und Blechbechern! Sehr urig – aber auch sehr gemütlich.

Um 8.30 Uhr am nächsten Morgen wurden wir zum „amerikanischen Frühstück“ abgeholt: Kaffee, gebratener Speck und Pancake mit Sirup (mein Wunsch). Die zwei Boys haben uns sehr ins Herz geschlossen – was auf Gegenseitigkeit beruhte…

Das gemütliche Frühstück verging wie im Fluge und wir verabschiedeten uns, da uns unser Weg nach – Georgia – in die Stadt Columbus führen sollte. Dort lebt Christine mit ihrer Familie. Christine ist die Tochter von Linda’s bester Freundin Gabi. Die Tochter von Christine – Zoe – feiert an diesem WE ihren vierten Geburtstag. Wir waren in der „Nähe“, daher war der Besuch angesagt. Mit dem Mann von Christine – Paul – ein Ex-Soldat, habe ich mich sehr gut verstanden, daher waren wir schnell in ein anregendes Gespräch über „Gott und die Welt“ vertieft – sehr zur Überraschung von Christine, da Paul eher ein zurückhaltender Mann ist. Gegen Abend kamen noch die Eltern von Paul aus Arkansas.

Am Sonntag wurde dann der Geburtstag – wie in den USA üblich – bei McDonald gefeiert. Linda hat versucht mit den üblichen Zutaten einen Geburtstagskuchen zu backen – leider mit amerikanischen Zutaten unmöglich…trotzdem hat Linda es geschafft einen Schokoladenkuchen zu zaubern…gelernt ist gelernt!

Der „Lindakuchen“ wurde von den Gästen mit viel Lob verzehrt! Ich habe den von Christine gekauften amerikanischen Kuchen probiert – für mich ungenießbar! Trotzdem – den Kindern hat es Spaß gemacht, das war der Sinn!

Wir wurden immer wieder von verschiedenen Seiten gefragt, wohin die Reise als nächstes geht? Warum nicht nach Florida? Ist doch quasi vor der Haustüre – sind nur circa sechs Stunden Fahrtzeit! Wie sich die Dimensionen verschieben – unglaublich! Florida war zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht auf meinem „Reiseplanschirm“. Und je länger ich darüber nachdachte – warum eigentlich nicht? Wir waren ja schon in der „Nähe“ – grins. Also, am nächsten Tag: ab nach Florida…

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