HEUTE ist DER Tag

5.1.16

Heute fahren wir nach Stuttgart, da ich noch mein Auto in die Garage bringen muss. Unser Zug fährt pünktlich um 13.25 Uhr ab Stuttgart Hauptbahnhof ab. Bis jetzt lief alles ohne Probleme, wir waren um 14.38 Uhr im Flughafen Frankfurt. Wir haben uns gleich auf den Weg gemacht, um unsere Koffer abzuholen und damit begannen die Probleme! Ein Servicemitarbeiter des Flughafens hat uns gleich den Weg beschrieben. Na dann los!

Endlose Gänge, Treppen und Lifte ohne Ende…also nochmal nachgefragt – direkt bei der DB-Auskunft. Das hieß den gleichen Weg wieder zurück. Nun, ich muss hier einfach etwas abkürzen, da das „Spiel“ noch ca. 1,5 Std. andauerte, bis wir unsere Koffer hatten…an diesem Schalter, der auf der Ebene 0 zu finden ist, sagte uns der „Herrscher“ der Kofferaufbewahrung: „Von Ihren vier Koffern sind nur 3 da!“ Wir beide haben uns nur fassungslos angesehen, zu einem Tobsuchtsanfall waren wir nicht mehr fähig! Aber, er würde gerne nochmal nachsehen…und siehe da, der vierte Koffer muss wohl heute gekommen sein.

Vier GROßE Koffer! Extrem schwer, auf 2 Wagen verteilt, na gut, erst mal sehen, wo der Flieger startet. Ach übrigens: die Beschriftung im Flughafen läßt sehr zu wünschen übrig…und das Personal ist weitgehenst ahnungslos. Der entscheidende Tipp, wo die Koffer sein könnten, kam von einer AZUBINE an der Auskunft! Jetzt heißt es erst mal warten, da unser Flug ja erst am nächsten Morgen um 6.55 Uhr nach Amsterdam geht…eine lange Nacht, die aber noch eine unglaubliche Überraschung für uns parat hatte. An „richtig“ Schlafen ist ja auf diesen Sesseln nicht zu denken, zumal es richtig laut und hektisch um uns herum zugeht. Jetzt sind auch noch die Handy’s leer und keine Steckdose in der Nähe! Es sind jetzt doch einige Stunden vergangen, es ist ca. 2 Uhr und es ist ruhiger geworden. Eine Mitarbeiterin gab uns den Tipp doch einfach die Steckdose an der Wand dort, ca. 25m entfernt, zu benutzen…hm, Wagen bewachen, das Smartphone nicht aus den Augen lassen (die übrigens immer schwerer wurden). Dann war Linda „dran“ mit dem Aufpassen1000104. Die Geräte waren geladen und wir konnten etwas „dösen“.

Das Gefühl, dass jemand vor einem steht, kennt wohl jeder, also „Augen auf“, was ich allerdings gesehen habe, hat mich/uns völlig aus der Fassung gebracht…vor uns standen: Geli, Andi und Markus!!! 1000109Wir konnten es kaum fassen…die Drei sind extra von Stuttgart nach Frankfurt gefahren, um uns „live“ zu verabschieden und nicht zu vergessen: Butterbrezeln aus Stuttgart mitzubringen – zum Abschied! Es war für uns kaum zu fassen…und es flossen schon die eine oder andere Träne, mein Gott…DAS sind Freunde – UNSERE – Freunde!! Wir sind sehr stolz diese Drei als Freunde zu haben, übrigens – meine Schwester Irene war in den Plan eingeweiht! Also war Kaffeetrinken angesagt – mit Butterbrezeln natürlich. Aber alles hat ein Ende und wir mussten zum Check-In. Vorher die Boardkarten – selber – per Online drucken, plötzlich steigt das Gerät aus…die Geräteassistenz bricht ab und bittet uns die Boardkarten am Check-In-Schalter zu holen, hört sich gut an…aber damit fing das neue Abenteuer gerade an…doch davon später mehr, wir haben gerade beschlossen ins Bett zu gehen, hier ist es 22.15 Uhr, bei euch 6 Uhr am Samstagmorgen…

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