Nashville – Welt Country Music City

Die Fahrt nach Nashville verlief ohne Störung, wobei – wie in anderen Städten auch – uns eher der „alte Teil“ der Stadt interessiert und hier im Besonderen – alles was mit Countrymusic zu tun hat. Unsere erste Handlung war deshalb zwei Karten zu buchen – für den nächsten Abend – ein Konzert in der „GRAND OLE OPRY“ – DIE Veranstaltung für Countryfans schlechthin.

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Das Gebäude ist wunderschön und strahlt den notwendigen Charme aus. Wir waren auf jeden Fall sehr gespannt. Mit dem Kartenpreis (der nicht wenig war) ist auch ein Shuttle dabei, der uns direkt vom Campground abholt und uns nach dem Konzert auch wieder bringt, sehr angenehm!

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Aber zurück zum Abend und dem Konzert: ein riesiger Saal, ich weiß es nicht mehr genau, aber der Saal fasst bestimmt ca. 3.500 Menschen – und wie in den USA üblich und typisch…Werbung, Werbung und Sponsorentum…endlich geht es los! Der Abend ist in sogenannte Blöcke eingeteilt, die einen unterschiedlichen Sponsor haben. Diese werden natürlich mit fast jedem Wort in der Moderation erwähnt – für uns bei einem Konzert sehr befremdlich, aber die Musik und die Künstler und Künstlerinnen waren einfach klasse !

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Dieses Konzert geht auf eine Radiosendung aus den 1930er Jahren zurück, die an Popularität nicht zu überbieten war – immer am Samstagabend versammelte sich damals die gesamte Familie um das Radio, um eben dieses Countrykonzert zu hören…bis in den entlegendsten Winkel dieses riesigen Landes wurde diese Sendung ausgestrahlt und hat in dieser Zeit nichts an an ihrer Popularität verloren. Außer, dass die Sendung dann natürlich auch vom Fernsehen übertragen wird.

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Sehr viele Countrysänger haben nach einem Auftritt in der Grand Ole Opry ihre Weltkarriere begonnen – daher ist ein Auftritt hier eine ganz besondere Auszeichnung: z.B. Dolly Parton, die Carter Familie, June Carter-Cash, ihr könnt schon an diesem Namen erkennen – es ist die Frau von Johnny Cash, Waylon Jennings, Merle Haggart, Gene Autry, Ken Curtis, usw.

Es war ein toller Abend mit tollen Künstlern und bester Countrymusic – ein voller Genuß – bis auf die blöden Werbeblöcke! Naja, andere Länder, andere Sitten…achso Sitten, die Amis sind ein sehr diszipliniertes Volk, stehen in der Reihe ohne zu murren, alles geht sehr ruhig von statten.

Wie gesagt – ein toller Abend, den wir nicht vergessen werden. Aber der nächste Tag sollte den Abend fast toppen. Der Shuttle setzte uns mitten in der Countrymusic City, in Downtown Nashville ab. Ein Leben um uns herum – alles geprägt von Countrymusic. Aus jeder Kneipe und auf den Straßen – überall Countrymusic – meist Life gespielt: „Ring of Fire“ ist allgegenwärtig…kaum zu glauben, aber daher führte uns auch unser erster Weg in das „Johnny Cash Museum“.

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Wir haben diese Ausstellung, über das Leben und Sterben von Johnny Cash und seine Geschichte hautnah erleben dürfen und den absolut lebendigen Geist dieser Ausstellung gespürt. Es hat uns sehr berührt und wenn Johnny Cash es wüsste, er hat einen neuen Fan aus Deutschland mit  Namen „Linda“ dazu bekommen.

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Der Aufenthalt in Nashville hat uns beiden sehr viel gebracht – wir reden oft darüber! Aber bei uns geht es ja Schlag auf Schlag. Unser nächstes Ziel ist Memphis Tennessie – die Vorfreude ist schon sehr groß!

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