Praktische Hinweise, Teil 1

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Ein ganz wichtiger Punkt ist immer mal wieder das Panel anschauen, das den Zustand des Fahrzeuges anzeigt: Gas, Frischwasser, die Abwassertanks, Strom usw. ist nur ein Knopfdruck – beruhigt aber vor Verlassen eines Platzes immer den Frischwassertank auffüllen!

 

Der Abwasserschlauch sollte ca. 4,5 m lang sein, hilfreich ist eine sog. Brücke, ein Ziehharmonika-ähnliches Teil, auf die der Schlauch abgelegt werden kann, damit das Abwasser (WC) ohne im Schlauch stehen zu bleiben im direkten Weg in die Kanalisation abgeführt werden kann (Rückstau). Kleinwerkzeug ist fast immer an Bord aber oft das Falsche. Ich habe mir eine richtige Rohrzange und Arbeitshandschuhe gekauft – eine gute Entscheidung! Das evtl. gekaufte „Ausstattungs-Kit“ – Tassen und Teller, sind soweit OK – aber das beinhaltete Besteck, vor allem die Messer, zum Schneiden völlig ungeeignet!

Bettzeug ist in der Regel NICHT dabei, muss also dazugekauft werden und je nach Jahreszeit auch warme Decken. Ein oder zwei Steckeradapter – ich habe mich für „Brennenstuhl“ entschieden, alle benötigten Stecker – einfach zum Ausfahren.

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Eine amerikanische Steckerleiste mit Verlängerungskabel ist sehr nützlich, da alle eure Geräte ja Strom brauchen…ist kein großer finanzieller Aufwand – aber extrem nützlich. Viele Geräte, Smartphone, Fotoapparat, Tablet etc. werden mit USB-Ladekabel geladen. Ich habe mir dazu von „Zuhause“ einen Mehrfachladestecker von Inateck gekauft – eine gute Entscheidung.

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Ganz wichtig ist Klebstoff, Sekundenkleber in Gelform und flüssig – gibt es zwar hier auch, aber sehr teuer. Bei der Fahrzeugübernahme auch an die Kontrolle der Wischerblätter denken…Du denkst, das ist nicht sooo wichtig ? Das ist falsch gedacht! Die Suche nach passenden neuen Wischern ist wirklich nervig, zumal diese Firmen immer am Stadtrand etabliert sind…20 und mehr Kilometer!

Hilfreich ist auch für jeden sein in die Jahre gekommenes Englisch wieder halbwegs auf „Vordermann“ zu bringen. Fast jeder Campground wirbt mit „Free Wi-Fi“, das gilt aber bis auf wenige Ausnahmen nur im Clubraum des Platzes! Am Standplatz kommt nach dem Einloggen der Hinweis auf ein verfügbares „schnelles Internet“, 24 Std. 4,99$ im Schnitt. Zum Beispiel haben wir den Platz in „Artesia“, New Mexico, erst nach Einbruch der Dunkelheit erreicht – ist nicht weiter schlimm, man sucht sich einen passenden Platz und geht am nächsten Morgen in das Büro zur Anmeldung – achso, mind. eine gute Taschenlampe wird unbedingt benötigt! Man stellt sich hin, schließt sein Fahrzeug an und versucht sich in das Internet einzuloggen…hier kam sofort die Aufforderung sich mit Benutzernamen und Passwort anzumelden. Wenn ein Benutzername  und ein Passwort benötigt werden, stehen sie auf dem Platzprospekt.

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Nicht so in Artesia! Aufgeklärt wurde ich im Büro – jaaa, das „freie Wi-Fi“ ist nur auf der linken Hälfte des Platzes. Die andere Seite muss sich anmelden und bezahlen! Für mich völlig überraschend – aber so ist es eben. Ansonsten sind alle – ohne Ausnahme – super freundlich und sehr hilfsbereit!

Diese  Tipps werden natürlich  fortgesetzt…

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