San Francisco here we come


9.1.2016

Samstag Vormittag fuhren wir von unserem Campground ab – ein wunderschönes Wine-Yard – in Richtung San Francisco, vorbei am berühmten Sausalito in Richtung Golden Gate Bridge. Bei kühlem Wetter und Sonnenschein zeigte sich uns die Golden Gate in ihrer ganzen Pracht. Ein tolles Feeling für uns beide. Die Brücke auf Bildern zu sehen und sie life zu erleben , ist ein erhabenes Gefühl und Erlebnis.

Rechts und links die Häuserzeilen aneinander gereiht und sehr gepflegt, aus verschiedenen Epochen. 15 km entfernt von der City fanden wir einen Stellplatz für vier Tage (an der 101). Die Sanitäreinrichtungen waren sauber aber bestimmt schon 1940 für das Militär erbaut. Der Ort liegt in der Nähe von Palo Alto. Für uns heißt das aber, wir müssen mit der Fähre jeden Tag nach SF übersetzen, Fahrzeit ca. 45 Minuten. Der Fährbahnhof liegt am Pier 1 und genau gegenüber beginnt die Market Street.

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Angesichts dieser Stadt und  diesen Dimensionen, erfasste uns ein unglaubliches Freiheitsgefühl. Es herrscht ein quirliges Leben, repräsentiert von allen Nationen dieser Welt. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit.  Viel lockerer und unkomplizierter kam uns das vor, als Zuhause. Die nackte Wirklichkeit macht aber auch in dieser Stadt vor niemandem halt. Obdachlose schlafen in den Büro-, Banken- und Geschäftseingängen auf dem kalten Boden, meist ohne Decke. Besonders nachdenklich und traurig stimmte uns die Tatsache, dass alte Menschen mit leerem Blick ihre Habseligkeiten, Flaschen, Beutel und Tüten in alten Einkaufswagen herumschoben. Die extremen sozialen Unterschiede kommen hier besonders zur Geltung.

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Die Fahrt mit dem Cable Car – ein Muss beim Besuch in San Francisco.

Ein „Muss“ in SF ist natürlich die Fahrt mit dem Cable Car. Wir hatten das Glück Platz auf einem Wagen zu bekommen. Sie stampfte und quietschte die steilen Straßen von SF hinauf, lieferte uns dann aber direkt am Pier 39 – dem Fishermann’s Wharf – ab.  Oh Schreck! In der eiskalten Bay waren Schwimmer unterwegs…Respekt! In den nächsten Stunden erkundeten wir fußläufig die Stadt – ein hoffnungsloses Unterfangen. Das Ergebnis – Muskelkater pur! Soviel sind wir das letzte Jahr nicht gelaufen! Eine Stadtrundfahrt war angedacht – mit einem offenen Bus aber es nieselte und so haben wir dieses Vorhaben verschoben. Zwischenzeitlich sind wir am Pier 33 angelangt und haben uns zwei Tickets für den folgenden Tag zur Gefängnisinsel Alcatraz gekauft. Rentnerpreis – pro Kopf 30 Dollar!

Da jahreszeitlich bedingt – es ist immer noch Januar – das Wetter nicht so beständig ist, haben wir uns entschlossen, auf der Rückfahrt einen weiteren Besuch in einem „wärmeren Monat“ in dieser fantastischen Stadt zu erleben.

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